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Chronologie

1898

Die Malche wird von Pastor Ernst Lohmann als „Bibelhaus“ in Bad Freienwalde/Oder gegründet. In zunächst einjährigen, später zweijährigen Bibelkursen werden Frauen für missionarisch-diakonische Arbeit mit Frauen und Kindern im Orient ausgebildet.

1908

Neben den Bibelkursen entsteht ein Missionslehrerinnen-Seminar, dem eine kleine Grundschule für Freienwalder Kinder angegliedert ist. Sie muss in der Zeit des Nationalsozialismus geschlossen und das Seminar aufgegeben werden.

1945

Nach dem Krieg bestehen für Menschen aus Ostdeutschland nur noch wenige Chancen auf Dienste im Ausland. Für die Malche ergibt sich ein neues Aufgabenfeld in der Ausbildung von Katechetinnen und Gemeindehelferinnen. Die Ausbildung wird auf drei Jahre erweitert.

1948

In Westdeutschland entsteht auf Grund der Nachkriegsgeschichte eine zweite Malche, die heute in Porta Westfalica ihren Sitz hat. Nach der politischen „Wende“ bleiben beide Malche-Werke eigenständig. Sie pflegen vielfältige Kontakte.

1989

Die Malche in Bad Freienwalde wird staatlich anerkannte Ergänzungsschule mit BAföG-Berechtigung. Frauen und, ab 1992 auch Männer, werden zum Dienst in christlicher Kinder-, Jugend- und Familienarbeit ausgebildet.

2004

Die lange bestehende Kooperation mit dem „Gnadauer Theologischen Seminar Falkenberg“ wird vertieft. Zusätzlich zu zwei gemeindepädagogischen Abschlüssen kann in der Malche in einem vierten Studienjahr die Qualifikation zur Predigerin/zum Prediger erworben werden.

2012

Heute ist das „Missionshaus Malche e. V.“ mit seiner kirchlich-theologischen Fachschule, der Evangelischen Schwestern- und Bruderschaft und dem christlichen Gäste- und Tagungshaus ein selbständiges Werk innerhalb der EKD. Es wird von einem Spenderkreis getragen.